Unsere Vorträge 2019

Freitag, 23. August

20 Uhr - Lopautalhalle

Out in Africa: Einsteigen und losfahren. Von Durban nach Venedig.

555 Tage per Truck unterwegs.

Ein grandioses Abenteuer. Hautnah & Elefantenstark.

 

"Wir wurden attackiert von Tse-Tse-Fliegen, Hippos und Elefanten, überrascht von Steinschlag, Malaria und Buschbränden. Wir wurden verhört, beraubt, angegriffen.

Doch wir haben nie unsere Abenteuerlust verloren."

 

Auf Extrempisten durch Afrika! Kåri Kloth und Walther Altmann laden ein zu ihrer Multivisionsshow.

 

Das Team:

Kåri Kloth, Lebenskünstlerin

Walther Altmann,  Magier am Steuer

Trusty, der treue Junior, Mercedes LA-911B,  4x4 Rundhauber

 

 

Weitere Infos unter: www.kari-kloth.de


22 Uhr - Lopautalhalle

Im Licht des Nordens: Bei Urzeitriesen und kleinen Geistern

Norwegens Gebirgsregion um Dovrefjell: Wandern, Laufen, Suchen, Warten. Erfolg und Enttäuschung.

 

Bernd Strempel berichtet von seiner Suche nach außergewöhnlichen Eindrücken und besonderen Tieren.

 

Zur Person:

Bernd Strempel, Jahrgang 1965, lebt im Nordkreis der Kaiserstadt Aachen. Nahe am westlichsten Zipfel Deutschlands im Norden und dem Nationalpark Eifel im

Süden. Belgier und Niederländer sind hier die direkten Nach-barn.

Von Kindheit an war er mit dem Zelt auf Reisen. Damals noch mit Jugendgruppen, später mit der eigenen Familie. 

Spätestens seit der ersten Ostafrikareise 1989 war der Koffer dauerhaft gegen den Trekkingrucksack ausgetauscht. Es folgten wiederholte Besuche in Kenia, Nord- und Westafrika und Asien. Europa sowieso. Und schon seit 1992 besuchte er Skandinavien mit einer Regelmäßigkeit wie keine andere Region.

Er bereiste Schweden und Norwegen vom Süden bis hinaus über den Polarkreis.  War er anfangs alleine oder mit seiner Frau unterwegs, kamen später auch seine Tochter, sein Sohn und Hund Luna dazu.

Schon 1994 kam er zum ersten Mal ins Dovrefjell, und seit 2012 führen ihn regelmäßig Reisen in die Gebirgsregion Norwegens. Seit 2001 übrigens immer häufiger mit dem Wohnwagen. Der Rucksack und das Zelt waren dennoch immer dabei.

Genauso wichtig ist seit 1989 die Fotoausrüstung. Das Erlebte im Bild festzuhalten ist sein wichtigstes Hobby. Früher entstanden daraus Diaschauen in Überblendtechnik, heute sind es Multivisionen mit Bild-, Film-, Timelapse- und Musiksequenzen.

Die Schau beim AMR-Treffen wird die Besucher ins norwegische Dovrefjell führen. Das karge Hochplateau in der Mitte des Landes wirkt auf den ersten Blick schroff und wenig einladend. Doch ist es eine Landschaft, die eine besondere Ausstrahlung hat und in der das Licht des Nordens immer wieder neue, faszinierende Eindrücke schafft. Zudem ist sie ein ehemaliges Truppenübungsgelände und man sollte vermuten, dort nur noch auf „verbrannte“ Erde zu stoßen. Das Gegenteil ist der Fall. Man trifft hier auf Arten, die es nur noch an wenigen anderen Stellen gibt. Unter ihnen Wildrentiere, Moschusochsen und Polarfüchse. 

Um diese zu finden hat Bernd seine Foto- und Campingausrüstung zusammengepackt und ist auf die Suche gegangen. Seine Ergebnisse zeigt er beim AMR-Globetrotter-Treffen im August 2019.

 

Weitere Infos unter: www.youtube.com

und unter: www.best-foto.net


24 Uhr - Klönsnacktelt

Russisch-Karelien: Zum Nordpolarkreis

Endlose Wälder, einsame Dörfer und Europas größte Seen. Russland in seiner ursprünglichsten Form.

 

Ute Vogel und Andreas Bläse erzählen von einem besonderen Reiseziel.

 

 

 

 

Zur Person:

Die Leidenschaft von Andreas Bläse und seiner Frau Ute Vogel ist das Reisen mit dem eigenen Fahrzeug in ferne Länder. Ungefähr 200.000 Kilometer sind es mittlerweile, in mehr als 30 Ländern außerhalb der EU. Besondere Routen mit ihren Herausforderungen haben das Paar dabei schon immer interessiert. 2002 gelang die Erstbefahrung als Einzelfahrzeug von Nepal nach Tibet, 2006 folgte die Befahrung des Wakhan-Korridors in Afghanistan auf den Spuren von Marco Polo. 2010 wurde die Überquerung der Grenze vom Iran in den Irak in Angriff genommen, 2014 die Überquerung der Grenze von Myanmar nach China als erstes ausländisches Einzelfahrzeug.

 

Weitere Infos unter: www.heart-of-silkroad.de


Samstag, 24. August

20 Uhr - Lopautalhalle

Indischer Himalaya: Von Ost nach West durch 3 Weltrelegionen

Uttarakhand - Himachal Pradesh - Spiti - Ladakh - Zanskar - Kashmir

 

Beate und Thomas Meintrup berichten in einer Multivisionsshow von ihrer Reise.

 

Für uns war es ein Kindheitstraum, einmal in unserem Leben den Himalaya sehen und erleben zu können. Vor gut 20 Jahren haben wir uns diesen Traum mit einer ersten Reise nach Nepal erfüllt. Seither lässt uns diese atemberaubende Bergwelt nicht mehr los. Neben zahlreichen Reisen nach Nepal haben wir in den letzten Jahren mehrmals den Indischen Himalaya besucht, eine Region des Himalaya, die nicht wie Nepal durch zahlreiche Achttausender begeistert, sondern durch seine landschaftliche Vielfalt und durch seinen kulturellen Reichtum in Form von hinduistischen Pilgerorten, alten buddhistischen Klöstern oder islamischen Kulturstädten.  Von diesen Reisen wollen wir Ihnen in Form einer Multivisionsshow mit fantastischen Bildern und authentischen Erlebnissen berichten. Packen Sie Ihren Rucksack und brechen Sie mit uns auf in ein Abenteuer durch eines der fantastischsten Gebiete unseres Planeten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Die Meintrups:

Wir, Beate und Thomas Meintrup, sind auf der einen Seite „normale“ Bürger, seit über 20 Jahren verheiratet, beide berufstätig und wohnen seit vielen Jahren in Stuttgart. Beate ist Assistentin im Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis während Thomas als Berater seit vielen Jahren in der IT-Branche tätig ist.

Auf der anderen Seite schlägt in unserer Brust das „Globetrotter“-Herz. Einmal im Jahr gönnen wir uns eine Auszeit von 6 Wochen, um in die unterschiedlichsten Gebiete unseres wunderschönen Planeten zu reisen, um hier kleinere oder größere Abenteuer zu erleben und fremde Kulturen und Menschen kennen zu lernen. Meist auf eigene Faust, selbst organisiert und ohne die Unterstützung von Agenturen oder Reiseveranstalter. Die Ursprünglichkeit und der direkte und unmittelbare Kontakt mit der Natur und der lokalen Kultur und der einheimischen Bevölkerung ist uns auf diesen Reisen ein wichtiges Ziel.

Unsere Reiseaktivitäten reichen von Neuseeland bis nach Feuerland. In der Regel vermeiden wir normale Touristenwege und sind vornehmlich in der Natur zu Fuß, mit dem Kajak, dem Bike oder einem geländefähigen Fahrzeug unterwegs.  Wir suchen oftmals die Herausforderung wie z.B. die Überschreitung des Sherpani Cols in Nepal, die eigenständige Durchquerung des Alti Plano in Chile und Bolivien mit einem Geländefahrzeug oder die Bewältigung des Mapiri Trails in Bolivien, der Dusky-Trek in Neuseeland oder zahlreiche außergewöhnliche Routen im Indischen Himalaya, wie die Überschreitung des Auden’s Col im Garhwal Gebiet oder die vollständige Zanskar-Überquerung.

Die Reisefotografie begleitet uns schon viele Jahre auf unseren Reisen. Mit professioneller Fotoausrüstung versuchen wir unsere Erlebnisse auf unseren Reisen so authentisch wie möglich festzuhalten um sie dann im Rahmen einer Multivisionsshow einem interessierten Publikum zu präsentieren. Hierbei folgen wir einer sozialen Idee. Da wir beide berufstätig sind, haben wir uns vor einigen Jahren dazu entschlossen, unseren Erlös und etwaige Spenden aus den Vorträgen einer sozialen Einrichtung zu übergeben, die in der Region aktiv ist, über die wir in unseren Shows berichten.


22 Uhr - Lopautalhalle

Panama / Costa Rica: Abenteuer zwischen High Tech City und Regenwald

Panama City und der Kanal, dann kreuz und quer durch Costa Rica mit dem Suzuki Jimny. Alleine unterwegs, die Sinne schärfen und frei seinen Eingebungen folgen.

 

Ein illustrer Reisebericht von Altmeister Michi Krüger in seiner unverkennbaren Art.

 

Die Reise nach Panama und Costa Rica war ein spontaner Entschluß. Was ist eigentlich in Central Amerika los? Ich entschied mich alleine zu reisen und es herauszufinden. Erst den Panama Kanal sehen und dann ab in den Regenwald. Völlig frei sein und jeden Tag neu planen. Pura Vida. Der gemietete Suzuki Jimny war mit allen Wassern gewaschen und wurde zum echten Kumpel. Autofahren, wo es richtig Spaß macht. Ich fuhr spannende Routen und lernte wundervolle Menschen kennen. Der Regenwald und die ungewöhnliche Tierwelt zogen mich in ihren Bann. 5 Monate später war ich bereits wieder in Panama. Die Geschichte geht weiter.

Zur Person:

Ich arbeite in der Kundenberatung in einer Designagentur. Kreative Gedanken und Lösungen werden jeden Tag von mir gefordert. Ich denke in Bildern. Seit über 40 Jahren mache ich individuelle Reisen in alle Welt und schöpfe tiefgehende Eindrücke aus Landschaften, Farben, Materialien und Licht und nicht zuletzt aus Begegnungen mit Menschen. Eindrücke, die meine Kreativität immer neu bereichern und beeinflussen. Autos und gute Freunde waren fast immer dabei. VW Käfer, VW-Bus T2 und seit über 30 Jahren der treue 4x4 Borgward LKW (Bj. 1960). Träume verwirklichen und mit einem Allrad-Fahrzeug durch Welt reisen, das reinigt Kopf und Herz von innen.


24 Uhr - Klönsnacktelt

Wildes Kroatien: Natur und Kultur erleben

Unberührte, verborgene Landstriche, faszinierende Wildnis. Und das mitten in Europa.

 

Der neue, auf dem "Bundesfilmfestival Natur“ mit dem 1. Preis „Goldener Schmetterling“ ausgezeichnete Film von Werner Rohlmann.

 

In Kroatien finden wir nicht nur unberührte Natur, Kroatien bietet auch kultur-historisch wahre Schätze. Die Save, eine der letzten, wilden Flüsse Europas, wo Wild- und Nutztiere friedlich nebeneinander leben. Im kleinen Saveort Čigoć mit 120 Bewohnern brüten doppelt so viel Störche, wie Menschen hier leben. Publikumsmagnet seit Römerzeiten – das Amphitheater in Pula. Nur wenige römische Amphitheater sind noch in einem so bemerkenswert guten Zustand. Beram ist ein kleiner Ort in Istrien. Die Kirche ist heute in erster Linie bekannt für ihre gotischen Fresken, darunter auch der Totentanz. Roviny – wurde im 5. Jahrhundert erstmals erwähnt, bethront wird die Altstadt von der barocken Kirche der Santa Eufemia. Zadar – Kroatiens bunte und lebensfrohe Stadt. Die zweigeschossige Rundkirche des heiligen Donatus gilt als das besterhaltene kroatische Baudenkmal aus altchristlicher Zeit. Seit Juli 2005 gibt es am Hafen eine vom Architekten Nikola Bašić geschaffene Meeresorgel, die durch die Wellenbewegung Musik erzeugt. In Kuterevo, im nördlichen Velebit-Gebirge sind wier verabredet mit Ivan Crnkovic, er leitet die Schutzstation für verwaiste Bärenkinder. Die Paklenica-Schlucht schneidet sich tief in das Velebitmassiv. Viele Kletterer sind unterwegs. Senj – das Wahrzeichen der Stadt ist die Festung Nehai. 2007 wurde hier der Film „Die rote Zora„ gedreht. Es geht auf der Magistrale weiter nach Split. Die imposante Kathedrale des Hl. Duje war eigentlich das Mausoleum von Kaiser Diokletian. Im 7. Jahrhundert wandelten die Christen die Kaisergruft in eine Kirche um. Weiter geht es nach Pag, eine Karstlandschaft von rauher Schönheit. Pager Schafskäse echt Bio, gilt als einer der besten in Kroatien. Am nördlichsten Punkt der Insel Pag, vor dem Ort Lun stehen über 80.000 Olivenbäume. Experten haben das Alter von einigen Bäumen auf mehr als 1.000 Jahre geschätzt! Olivenöl aus Lun hat eine besondere Qualität und Aroma. Wir verlassen Pag und mit der Fähre geht es dann weiter in das Neretva-Delta. Das fruchtbare Schwemmland der Neretva ist der ideale Nährboden für Mandarinen, Orangen und Pfirsiche. Wenn an den Berghängen Lavendel, Salbei und andere Pflanzen erblühen, entsteht ein Schlaraffenland für Insekten, uralter Tauschhandel – Nektar gegen Bestäubung. Von diesem Insektenreichtum profitieren auch die farbenprächtigsten Vögel Europas die Bienenfresser. Mit einer Länge von 5,5 Km besitzt Ston die zweitgrößte, erhaltene Wehrmauer der Welt, nach der weltberühmten chinesischen Mauer. Die Dorfkirche Čilipi in der Nähe von Dubrovnik. Hier führt jeden Sonntag, nach der Heiligen Messe die Musikgruppe Klapa Čilipi die wunderschönen dalmatinischen Gesänge auf. Über die Franjo-Tudjman-Brücke erreichen wir Dubrovnik, die Perle der Adria. Die ganze Stadt bietet ein Bild der Erhabenheit. Die Stadtmauern von Dubrovnik sind fast 2 km lang und komplett begehbar. Im historischen Kern der Altstadt erhebt sich die Kathedrale Mariä Himmelfahrt über den Ruinen einer romanischen Kirche. Kurz hinter dem Ort Skradin eröffnen die Tore des Nationalparks Krka den Blick und Zugang zu einer einmaligen, paradiesischen Flusslandschaft, die ihresgleichen vergeblich sucht. Ein Naturwunder der besonderen Art : Die Plitvicer Seen. Sie haben sich ihr Bett im Dolomit in die karstige Hochebene gegraben. Die Kulisse ist gewaltig und wurde 1979 zum Weltkulturerbe erklärt. Die Ursprünglichkeit der Plitvicer Seen, der umliegenden Wälder und Bergketten hat dem Braunbär das Überleben gesichert. Wölfe machen das Land um Plitvice noch ein bisschen schöner und wilder. Sonnenhungrige Badetouristen genießen oft nur die Adria, entdecken aber nicht die wahren Schätze Kroatiens.

Zur Person:

Seit Kindesbeinen schlägt mein Herz für die Natur. Schon in meiner Jugendzeit begann ich daher, mit meinem ersten Fotoapparat Vögel zu fotografieren. Heute produziere ich Natur- und Reisefilme. Für mich gibt es nichts Schöneres, als die Natur im frühen Morgenlicht zu erleben und die faszinierendsten Momente mit der Filmkamera festzuhalten.

Die besten und eindrucksvollsten Szenen auf Film werden dann zu einer Geschichte geschnitten, um auch andere Menschen an meinen Naturbeobachtungen teilhaben zu lassen. Mit meinen Natur- und Reisefilmen möchte ich die Zuschauer aus Ihrem Alltag entführen, ihnen Zeit schenken zum Staunen, Lernen und Träumen. So möchte ich sie nicht nur mitnehmen in eine Welt, von deren Zauber man sich schwer lösen kann sondern auch dazu inspirieren, ihre eigenen Träume zu leben.

Spektakuläre Naturaufnahmen verlangen sehr, sehr viel Geduld. Mitunter wird das oft stundenlange, nicht selten sogar tagelange "Ansitzen" aber auch mit Auszeichnungen belohnt.

 

Weitere Infos unter: www.wero-naturfilm.de