Unsere Vorträge 2021

Aufgrund der aktuellen Beschränkungen im Zusammenhang mit COVID-19 fallen in diesem Jahr die obligatorischen Mitternachtsvorträge am Freitag und Samstag im Klönsnackzelt ebenso aus wie die obligatorisch über den Tag stattfindenden Workshops, da u.a. das Einhalten der Abstandsregeln nicht gewährleistet werden kann.

In der Lopautalhalle werden wir (nach aktuellem Stand) in enger Abstimmung mit der Samtgemeinde Amelinghausen die Vorträge am Freitag und Samstag Abend halten können. Allerdings werden auch hier besondere Maßnahmen ergriffen werden, um u.a. die Abstandsregeln und Hygienevorschriften einhalten zu können.

Informationen zur aktuellen Corona-Lage und den in diesem Zusammenhang zu treffenden Maßnahmen findet ihr hier.


Donnerstag, 26. August

22:00 Uhr - Parkplatz auf dem Veranstaltungsgelände

Kurzentschlossen Cabo Verde

Im Juni 2021 fragte ihn ein Kumpel, ob er ihn beim Hochseeangeln auf den Kapverdischen Inseln fotografieren könnte. Er war natürlich begeistert, in ein Land zu Reisen, das die wenigsten Menschen kennen, geschweige denn schon einmal besucht haben. In seiner authentischen und sehr unterhaltsamen Art erzählt Henry Schulz von zwei unvergessenen Wochen mitten im Atlantik mit einer bunten Mischung aus Afrika und Karibik.

Zur Person:

Seine erste große Reise unternahm Henry Schulz im Jahr 1988 – es war die Ausreise aus der DDR.  Danach ging es erstmal ans Geld verdienen und mit diesem Geld direkt in den Urlaub unter Palmen. Schulz´ Montage-Job lies es dann zu, dass in jedem Winter mehrere Monate Zeit blieben, um nach Thailand, Australien, Mexiko, Marokko, Ägypten, ins südliches und westliche Afrika reisen zu können. Und auf Reisen reifte auch das Hobby Fotografie.

Weitere Infos unter:

www.virus-afrikanus.com


Freitag, 27. August

20:00 Uhr - Lopautalhalle

Weltwärts - Der Dokumentarfilm

Off the road: Unsere drei Protagonisten-Paare, alle seit Jahren Teilnehmer unseres AMR-Treffens, teilt eine gemeinsame Leidenschaft: das Reisen auf Rädern. Was sie dabei lediglich unterscheidet ist die Wahl ihres Fortbewegungsmittels. Während Susanne Hein und Michael Linke mit dem Motorrad die Welt bereisen, haben sich Andreas Bläse und Ute Vogel für einen 4x4-Geländewagen entschieden, während Andre´ Sandt und seine Familie mit einem LKW unterwegs sind.

Fern ab von befestigten Straßen, Zivilisation und Touri-Trubel fühlen sie sich am wohlsten. Wie sie sich auf die nächste Reise vorbereiten, ob die nächste Reise in Zeiten von Corona überhaupt stattfinden kann, was sie sich für Gedanken machen und was sie von anderen Reisen zu erzählen haben, darüber berichtet der Dokumentarfilm „Weltwärts“, ein Projekt der Journalismus-Studentinnen Friederike Rennecke und Marlene Schulte-Körne von der Hochschule Hannover.

Die Macher:

 

Friederike Rennecke wurde bereits in frühen Jahren vom Reisen inspiriert. Nach einem einjährigen Au-Pair-Aufenthalt in Boston, USA, in dem sie 24 US-Bundesstaaten bereiste, begann sie in Hannover Journalistik zu studieren. Nach vielen Auslandsaufenthalten inner- und außerhalb Europas und einem halbjährigen Auslandsstudiensemester in Buenos Aires und Rio de Janeiro zählt Südamerika und insbesondere Argentinien seitdem zu einem ihrer Lieblingsreiseziele.

Marlene Schulte-Körne hat wie Friederike Journalistik in Hannover studiert. Ohne Kamera in der Hand, ob Film oder Fotografie sieht man sie eigentlich nie. Besonders auf ihren Reisen in die USA, Marokko und diverse europäische Länder konnte sie schon einige schöne Momente einfangen.

Die Protagonisten:

Wir sind Micha und Suse – die Emmenreiter. Aus Berlin. Bei unserem ersten Asienabenteuer 2008/09 sind wir auf alten MZ-Motorrädern aus der DDR, den so genannten Emmen, 14 Monate lang von Ostdeutschland bis in den Himalaja und wieder zurückgereist. Danach war unser Fernweh stärker denn je. Acht Jahre später (2016) gingen wir dann endlich wieder auf große Motorradtour: 16 Monate quer durch Asien – über Land von Berlin bis Kambodscha und in der Transsibirischen Eisenbahn zurück nach Europa. Unser Reisetempo ist gemächlich. Denn je langsamer wir unterwegs sind, desto schöner und verrückter werden die Geschichten, die wir (üb)erleben. Die nächste lange Reise soll im Frühjahr 2023 starten - diesmal ohne Benzin.

www.emmenreiter.de

Die Leidenschaft von Andreas Bläse und seiner Frau Ute Vogel ist das Reisen mit dem eigenen Fahrzeug in ferne Länder. Ungefähr 200.000 Kilometer sind es mittlerweile, in mehr als 30 Ländern außerhalb der EU. Besondere Routen mit ihren Herausforderungen haben das Paar dabei schon immer interessiert. 2002 gelang die Erstbefahrung als Einzelfahrzeug von Nepal nach Tibet, 2006 folgte die Befahrung des Wakhan-Korridors in Afghanistan auf den Spuren von Marco Polo. 2010 wurde die Überquerung der Grenze vom Iran in den Irak in Angriff genommen, 2014 die Überquerung der Grenze von Myanmar nach China als erstes ausländisches Einzelfahrzeug.

www.heart-of-silkroad.de

Wir sind Rumpeltours – das sind Angi, André & Romy mit Hund Müsli. Wir leben seit ca. 3 Jahren Vollzeit in unserem selbstausgebauten LKW. Haus & Hof haben wir eingetauscht gegen ein Leben auf der Straße, was wir immer noch sehr genießen. Bislang konnten wir uns schon einen kleinen Traum erfüllen und ein bisschen von Afrika sehen, es ging bis an die Grenze von Guinea-Bissau. Danach folgten ausgiebige Erkundungen in Süd- und Osteuropa, bevor es in die Türkei und damit Richtung Asien ging. Aus bekannten Gründen (Corona in 2020) war dann an der georgischen Grenze Schluss und wir mussten umkehren. Alternativ sind wir dann bis ganz in den Norden Europas gereist, um unter anderem Nordlichter zu bewundern. Und danach? Tja, das bleibt spannend. Auf jeden Fall können wir uns ein festes Leben momentan trotz aller Einschränkungen noch immer nicht vorstellen.

www.rumpeltours.de


21:00 Uhr - Lopautalhalle

Mini Auszeit - Maxi Abenteuer

Auf der Suche nach dem Wasserfall in der Westsahara und den letzten Wüstenkrokodilen in Mauretanien.

Wie schafft man es, auch mit wenig Zeit tolle Abenteuer zu erleben? Ist so eine Reise nicht gefährlich? Was macht so eine Reise auf engstem Raum in unendlicher Weite mit einem?

Diese und andere Fragen sprechen die beiden in ihrem Vortrag an und lassen gleichzeitig unglaubliche Bilder und Stimmungen auf uns wirken.

Ein Abenteuerbericht von Birte Stützle und Juan Daniel Nitschke.

Zur Person:

Berta und Daniel reisen nach ihrem Motto “Mini Auszeit - Maxi Abenteuer“ in Etappen von Bremen nach Afrika. Zurzeit steht ihr Landrover Defender TD4, der auf den Namen Don Carlos hört, in Nouakchott (Mauretanien) im Zolllager. 

Beide lieben das Abenteuer und das einfache Leben. So oft es geht fahren sie Offroad und übernachten “wild”. 

Es macht beiden eine besondere Freude, andere Menschen mit ihren Reisen zu inspirieren. So halten sie über die verschiedenen, bisher zurückgelegten Etappen immer wieder Vorträge. 

Teil ihres Vortragsprogramms ist die Verkostung und der Verkauf ihres selbstentwickelten DON CARLOS Gin Daniels No. 2 und Gin Desert mit ihrem Landrover Logo. Jeder Käufer am Vortragsabend bekommt einen Baum im Rahmen eines Wiederaufforstungsprojekts des Regenwalds auf Borneo gepflanzt. Dazu ein Namensschild und ein Foto mit GPS-Daten.

 

Weitere Infos unter: www.doncarlos-offroad.com


22:30 Uhr - Lopautalhalle

Seidenstraße – Mongolei – Sibirien

Wolfgang Richter und seine Frau Jutta machten sich mit ihrem betagten Buschtaxi, einem Toyota Landcruiser, auf den Weg, um auf rund 30.000 Kilometern in 20 Ländern Menschen und Landschaften kennenzulernen. Sechs Monate lang tourten sie durch Taiga, Wüsten und Gebirge.

Durch die sibirische Taiga zum Baikalsee und weiter durch traumhaft schöne Landschaften in der Mongolei führte die Reise. In Tadschikistan verlangte der abenteuerliche Pamir-Highway ihnen und dem Auto alles ab, in Usbekistan begeisterten sie die prachtvollen historischen Städte entlang der Seidenstraße. Und immer wieder überwältigte sie die unglaubliche Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Einheimischen, egal in welchem Land.

Was passiert, wenn man in der Taiga auf einem ehemaligen Militärgelände campt und plötzlich ein Mensch im Kampfanzug und mit Gewehr aus dem Gebüsch tritt? Sind 8 ½ Stunden an einem Grenzübergang lang oder vielleicht doch kurz? Schafft es ihr Auto über einen knapp 4.700 Meter hohen Pass? Woher bekommt man Trinkwasser in der kasachischen Steppe? Und überhaupt, wie kann man ein halbes Jahr lang zu zweit auf vier Quadratmetern leben?

Zur Person:

Mit Baujahr 1949 zählt sich Wolfgang Richter nicht mehr zu den Allerjüngsten, denkt aber, sich immer noch „einigermaßen“ gut gehalten zu haben. Im Osten Deutschlands, konkret in Dresden, wuchs er auf. Ende 1989 siedelten er und seine Frau von Sachsen nach Hessen um, allerdings noch mit Ausreiseantrag und allem Drum und Dran. Seit wenigen Jahren genießt er nun den (Un-)Ruhestand.

Schon in der DDR plagte beide die Reiselust. Die damaligen Umstände ließen sie allerdings immer nur in eine Richtung reisen, nach Osten. In ihrer neuen hessischen Heimat dauerte es auch noch viele Jahre, bis sie ihrem Drang nachgeben konnten, wirklich die große weite Welt zu erkunden.

Doch auch ihre erste Langzeitreise führte sie wieder gen Osten, diesmal aber viel weiter als jemals zuvor, nämlich bis in die Mongolei. Erst nach dieser Reise begann sich Wolfgang Richter mit der Präsentation seiner Fotos und Videos zu beschäftigen.

 

Weitere Infos unter www.gecko-reisen.blogspot.com


Samstag, 28. August

20:00 Uhr - Lopautalhalle

Bhutan – mit einem Lächeln durch den Himalaya

Das ca. 7.000 km entfernte Bhutan ist schon speziell – Direktflüge gibt es nicht und die Piloten müssen eine spezielle Ausbildung haben, wenn sie fast in Baumwipfelhöhe durch die Himalaya-Schluchten ihren Landeanflug auf Paro vornehmen.

Einmal dort angekommen, fühlt man sich gleich herzlich willkommen: Sehr freundliche Menschen, die auf das Wohlergehen der Natur ihres Heimatlandes achten und einen offenen Sinn für Humor pflegen, spektakuläre Landschaften und Festivals, die ihresgleichen suchen.

Wie gut, dass sich ein Freund im noch nicht ausgeprägten Tourismusbereich selbständig machen möchte und wir mit ihm lohnenswerte Plätze auskundschaften konnten.

Auf teils abenteuerlichen Tracks - die als Nationalstraßen deklariert waren - ging es von fruchtbaren Tälern über steile Bergpässe zu sehr abgeschiedenen Gegenden. Auf unserem Trip haben wir einige touristisch bekannte Orte wie das „Tigernest“ besucht, aber auch wenig bekannte kulturelle und landschaftlich echte Kleinode gefunden.

Lasst uns zusammen mit Martin Krampe auf Entdeckungstour in Bhutan gehen!

Zur Person:

Martin Krampe, Jahrgang 1963, geboren in Hameln, studierte Ingenieurswissenschaften, ist Hobby-Fotograf seit 37 Jahren, und war von klein auf unterwegs. Am Anfang mit den Eltern in ganz Europa, dann – gerade volljährig geworden – reiste er alleine rund 16.000 km durch Nordamerika. Nach dem Studium konnte er seine Diplomarbeit recht lukrativ verkaufen und somit die finanzielle Basis für eine einjährige Weltreise schaffen. Damals noch mit Rucksack und heckgetriebenen Fahrzeugen unterwegs, folgte einige Jahre später eine Nord-Süd Durchquerung des afrikanischen Kontinents mit einem ausgemusterten, allradgetriebenen Bedford-Planen LKW der britischen Rheinarmee. Stets wurde alles fotografisch festgehalten. Die erste Kamera wurde in jungen Jahren mit schweißtreibenden Handlangertätigkeiten bei einer Küchenfirma finanziert. Mit der Anzahl der Reisen wuchs nicht nur die Erfahrung, sondern auch das Kamera-Equipment. Tiere und besonders Vögel hat er dabei am liebsten vor der Linse.

Martin blickt auf zahlreiche Veröffentlichungen und Vorträge mit Schwerpunkt Flora, Fauna und Reisefotografie zurück.

Seit 20 Jahren ist seine Frau Sabine bei den allermeisten Reisen mit von der Partie.

Martin und Sabine leben in Bad Münder / Weserbergland.


22:00 Uhr - Lopautalhalle - E N T F Ä L L T !!!

Panamericana: Unterwegs mit The Sunnyside

In drei Jahren mit dem selbstausgebauten Defender Willi durch Nord-, Mittel- und Südamerika – von Alaska über Mexiko, Kolumbien und Peru bis nach Feuerland.

Ein ganz besonderer Abenteuerbericht von Karolin Kracht und Philipp Wülfing.

22:00 Uhr - Lopautalhalle

Faszination Amazonien und die Guyanas: Acht Monate Dschungel pur. Magische „Augen-Blicke“.

Willkommen im Regenwald. Regenzeit. Schlammlöcher, reißende Stromschnellen, Horrorpisten und marode Holzbrücken. Schlingwütige Lianen, Sümpfe und Tropengewitter bei 42 Grad Celsius. 100 Prozent Luftfeuchte. Eine Herausforderung jagt die andere, eine Mutprobe die nächste. Doch nichts kann uns drei Oldies aufhalten, nichts entmutigen. Denn jeder erkämpfte Kilometer unter den Wipfeln majestätischer Jahrtausende alter Baumriesen schenkt uns eine weitere Facette einzigartiger Fauna, jede Kurve eine neue Begegnung mit der spektakulären Tierwelt. Farbenfroh oder perfekt getarnt. Lautlos bis schrill. Das Staunen nimmt kein Ende. Die Dankbarkeit, all dies erleben zu dürfen, wächst mit jedem Augen-Blick.

Doch nicht nur der geheimnisvolle Dschungel und seine Pisten faszinieren, auch der weltberühmte Amazonas und andere Wasserwege reizen. Ob mit Trusty huckepack per Schiff oder Viehtransport, ob als Passagiere im Motor-Kanu oder Einbaum … unsere Abenteuerlust kennt keine Grenzen.

Highlights besonderer Art sind die Kontakte mit Einheimischen. Jede Einladung – sei es unter ein Palmenwedel Dach, an ein Lagerfeuer, zum Fischen oder in ein Dorf – bleibt unvergesslich. Jede Begegnung war einzigartig, berührte. Fremdartige Lebensformen, Denkweisen, Traditionen und Kulturen, sie alle schenken uns zwei Welterkundlern beständig neue spannende Einblicke. Deswegen reisen wir …

Das Team:

Kari Kloth (70), Lebenskünstlerin. Walther Altmann (66), Magier am Steuer. Trusty (35), unser Expeditionsmobil, der treue Junior. Mercedes LA-911B, 4x4 Rundhauber.

On the road: 7 Jahre. 4 Kontinente. 44 Länder. 188.000 km. Start: Nordheide.