Das 24. AMR-Treffen 2021: Ich sage DANKE!

Es ist vollbracht. Nach einem Jahr Unterbrechung konnten CORONA und Regen nicht verhindern, dass es dennoch oder vielleicht gerade deshalb ein ganz besonderes Treffen wurde. Und deshalb möchte ich Danke sagen. An vorderster Stelle möchte ich meinem AMR-Team danken, ohne das dieses Treffen nicht hätte so stattfinden können. Dann möchte ich meinen Dank an die unzähligen, treuen Teilnehmer richten, die trotz der erforderlichen CORONA-Maßnahmen und des Regens mit ihrer Geduld, Gelassenheit, Entspanntheit und unglaublichen Freundlichkeit für diese so tolle Atmosphäre gesorgt haben. Mein Dank geht ebenso an die Vortragenden, die ihrer Zusage, im letzten Jahr einen Vortrag zu halten, auch für dieses Jahr treu geblieben sind. Bedanken möchte ich mich auch bei den Austellern, die mit ihrer Teilnahme und ihren fachlichen Expertisen einen wichtigen Beitrag zu einem vielseitigen Angebot geleistet haben. Und natürlich gilt mein Dank der Samtgemeinde Amelinghausen für ihre großartige Kooperation, das entgegengebrachte Vertrauen für die Durchführung einer sicheren Veranstaltung - was in diesen Zeiten absolut nicht selbstverständlich ist - und natürlich wieder unseren Bauern für die Bereitstellung von Wald und Feld.

Vielen Dank euch allen für eure Beiträge zu diesem einzigartigen und denkwürdigen Treffen. Ich freue mich jetzt schon auf das AMR-Treffen 2022 - dann hoffentlich endlich wieder ohne jegliche Einschränkungen und Auflagen sowie natürlich bei herrlichstem Spätsommerwetter.


Vielen Dank für diesen Film von Martin Krampe, einem unserer treuesten Fans, der auch gern mal von seinen eigenen Reisen in einem Vortrag berichtet, mit Impressionen vom diesjährigen AMR-Treffen, dass ganz unter dem Eindruck von COVID-19 stand.



Unsere Vorträge 2021

Aufgrund der Beschränkungen im Zusammenhang mit COVID-19 fielen in diesem Jahr die obligatorischen Mitternachtsvorträge am Freitag und Samstag im Klönsnackzelt ebenso aus wie die obligatorisch über den Tag stattfindenden Workshops, da anderenfalls u.a. das Einhalten der Abstandsregeln nicht gewährleistet werden konnte.

In der Lopautalhalle konnten wir in enger Abstimmung mit der Samtgemeinde Amelinghausen die Vorträge am Freitag und Samstag Abend halten. Allerdings mussten auch hier besondere Maßnahmen ergriffen werden, um u.a. die Abstandsregeln und Hygienevorschriften einhalten zu können.


Kurzentschlossen Cabo Verde

Im Juni 2021 fragte ihn ein Kumpel, ob er ihn beim Hochseeangeln auf den Kapverdischen Inseln fotografieren könnte. Er war natürlich begeistert, in ein Land zu Reisen, das die wenigsten Menschen kennen, geschweige denn schon einmal besucht haben. In seiner authentischen und sehr unterhaltsamen Art erzählt Henry Schulz von zwei unvergessenen Wochen mitten im Atlantik mit einer bunten Mischung aus Afrika und Karibik.

Seine erste große Reise unternahm Henry Schulz im Jahr 1988 – es war die Ausreise aus der DDR.  Danach ging es erstmal ans Geld verdienen und mit diesem Geld direkt in den Urlaub unter Palmen. Schulz´ Montage-Job lies es dann zu, dass in jedem Winter mehrere Monate Zeit blieben, um nach Thailand, Australien, Mexiko, Marokko, Ägypten, ins südliches und westliche Afrika reisen zu können. Und auf Reisen reifte auch das Hobby Fotografie.

Weltwärts: Der Dokumentarfilm

Off the road: Unsere drei Protagonisten-Paare, alle seit Jahren Teilnehmer unseres AMR-Treffens, teilt eine gemeinsame Leidenschaft: das Reisen auf Rädern. Was sie dabei lediglich unterscheidet ist die Wahl ihres Fortbewegungsmittels. Während Susanne Hein und Michael Linke mit dem Motorrad die Welt bereisen, haben sich Andreas Bläse und Ute Vogel für einen 4x4-Geländewagen entschieden, während Andre´ Sandt und seine Familie mit einem LKW unterwegs sind.

Fern ab von befestigten Straßen, Zivilisation und Touri-Trubel fühlen sie sich am wohlsten. Wie sie sich auf die nächste Reise vorbereiten, ob die nächste Reise in Zeiten von Corona überhaupt stattfinden kann, was sie sich für Gedanken machen und was sie von anderen Reisen zu erzählen haben, darüber berichtet der Dokumentarfilm „Weltwärts“, ein Projekt der Journalismus-Studentinnen Friederike Rennecke und Marlene Schulte-Körne von der Hochschule Hannover.



Mini-Auszeit - Maxi-Abenteuer

Auf der Suche nach dem Wasserfall in der Westsahara und den letzten Wüstenkrokodilen in Mauretanien.

Wie schafft man es, auch mit wenig Zeit tolle Abenteuer zu erleben? Ist so eine Reise nicht gefährlich? Was macht so eine Reise auf engstem Raum in unendlicher Weite mit einem?

Diese und andere Fragen sprechen die beiden in ihrem Vortrag an und lassen gleichzeitig unglaubliche Bilder und Stimmungen auf uns wirken.

Ein Abenteuerbericht von Birte Stützle und Juan Daniel Nitschke.

Seidenstraße – Mongolei – Sibirien

Wolfgang Richter und seine Frau Jutta machten sich mit ihrem betagten Buschtaxi, einem Toyota Landcruiser, auf den Weg, um auf rund 30.000 Kilometern in 20 Ländern Menschen und Landschaften kennenzulernen. Sechs Monate lang tourten sie durch Taiga, Wüsten und Gebirge.

Durch die sibirische Taiga zum Baikalsee und weiter durch traumhaft schöne Landschaften in der Mongolei führte die Reise. In Tadschikistan verlangte der abenteuerliche Pamir-Highway ihnen und dem Auto alles ab, in Usbekistan begeisterten sie die prachtvollen historischen Städte entlang der Seidenstraße. Und immer wieder überwältigte sie die unglaubliche Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Einheimischen, egal in welchem Land.



Bhutan – mit einem Lächeln durch den Himalaya

Das ca. 7.000 km entfernte Bhutan ist schon speziell – Direktflüge gibt es nicht und die Piloten müssen eine spezielle Ausbildung haben, wenn sie fast in Baumwipfelhöhe durch die Himalaya-Schluchten ihren Landeanflug auf Paro vornehmen.

Einmal dort angekommen, fühlt man sich gleich herzlich willkommen: Sehr freundliche Menschen, die auf das Wohlergehen der Natur ihres Heimatlandes achten und einen offenen Sinn für Humor pflegen, spektakuläre Landschaften und Festivals, die ihresgleichen suchen.

Wie gut, dass sich ein Freund im noch nicht ausgeprägten Tourismusbereich selbständig machen möchte und wir mit ihm lohnenswerte Plätze auskundschaften konnten.

Auf teils abenteuerlichen Tracks - die als Nationalstraßen deklariert waren - ging es von fruchtbaren Tälern über steile Bergpässe zu sehr abgeschiedenen Gegenden. Auf unserem Trip haben wir einige touristisch bekannte Orte wie das „Tigernest“ besucht, aber auch wenig bekannte kulturelle und landschaftlich echte Kleinode gefunden.

Lasst uns zusammen mit Martin Krampe auf Entdeckungstour in Bhutan gehen!

8 Monate Faszination Amazonien und die Guyanas

Willkommen im Regenwald. Regenzeit. Schlammlöcher, reißende Stromschnellen, Horrorpisten und marode Holzbrücken. Schlingwütige Lianen, Sümpfe und Tropengewitter bei 42 Grad Celsius. 100 Prozent Luftfeuchte. Eine Herausforderung jagt die andere, eine Mutprobe die nächste. Doch nichts kann uns drei Oldies aufhalten, nichts entmutigen. Denn jeder erkämpfte Kilometer unter den Wipfeln majestätischer Jahrtausende alter Baumriesen schenkt uns eine weitere Facette einzigartiger Fauna, jede Kurve eine neue Begegnung mit der spektakulären Tierwelt. Farbenfroh oder perfekt getarnt. Lautlos bis schrill. Das Staunen nimmt kein Ende. Die Dankbarkeit, all dies erleben zu dürfen, wächst mit jedem Augen-Blick.

Doch nicht nur der geheimnisvolle Dschungel und seine Pisten faszinieren, auch der weltberühmte Amazonas und andere Wasserwege reizen. Ob mit Trusty huckepack per Schiff oder Viehtransport, ob als Passagiere im Motor-Kanu oder Einbaum … die Abenteuerlust von Kari Kloth und Walther Altmann kennt keine Grenzen.